Artikel getaggt mit ‘Single’
Schöne Frauen und die Schwanzfixierung
Robert an Michael:
Es gibt Mädels bzw. Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die so gut wie NIE! Single waren bzw. sind, die ständig mit einem Mann versorgt waren, ob es menschlich zwischen den beiden lief oder nicht. Die Besagten haben so gut wie keine Nacht ohne einen Schwa** an ihrer Seite verbracht. Beziehungswechsel laufen ab wie bei einem Staffellauf, der „Stab” wird ohne nennenswerte Unterbrechung von einem Mann zum Nächsten übergeben.
Den Mädels empfehle ich gerade in den sich anbahnenden stürmischen Übergangszeiten doch mal für eine Weile Single zu sein. Aber nein, die können das einfach nicht. Wenn die nicht regelmäßig ihre Testosterondosis bekommen, fühlen die sich nicht vollwertig, als Frau, als Mensch, ich weiß es nicht. Sie habe fast schon Angst vor solch einem „Zustand” scheint mir.
Das sind in der Regel aber auch immer solche Mädels, die besonders gut aussehen und sexy sind, d.h. es gewohnt sind regelmäßig beworben und begattet, um nicht zu sagen durchgefickt zu werden. Die werden, so scheint es mir, über die Jahre hinweg regelrecht süchtig vom anderen Geschlecht / Gemächt, weiss nicht was da besser passt.
Ich folgere daraus, dass schöne Frauen in Beziehungen kein Hindernis sein müssen, da sie eh immer aus einer bestehenden Beziehung, ohne Pause, in die nächste Beziehung übergehen und der Nächste kannst du ja dann auch du sein. Warum auch nicht!?!
Michael an Robert:
„Ja, warum auch nicht!?!” Diesem ausgerufenem Gönnerzeichen aber geht ein Verriss voraus, wie er gegen Männer, übten sie sich denn ebenso wenig in Enthaltsamkeit, niemals zu Papier käme, jedenfalls nicht von Männern. Es fehlt nur das Wort „Schlampen”, alle anderen sprachlichen Hässlichkeiten sind versammelt – sollten aber tunlichst nur denen erlaubt sein, die sie in der Intimität benutzen.
„Fick mich durch”, kann das nicht auch in der Liebe gefordert werden? Beim Schreiben über Sex oder dessen Abbildung geht es, wenn es denn lohnen soll, immer um dieselbe Frage: Was sagen die Äußerlichkeiten und Rahmenbedingungen über das, was zwischen zwei Menschen geschieht, die Sex haben? – Nichts. Gar nichts.
Dass (außer bei den Bonobos) nur beim Homo sapiens die Weibchen nicht an Brunftzeiten gebunden sind, ist ein ebensolches Humanum wie der Verkehr von Angesicht zu Angesicht.
Wo Aufklärung mit dem Verrat am Geheimnis verwechselt wird, das der Mensch ja immerhin darstellt, ist es bis zum Gerede vom Suchtcharakter nicht weit. Ist jemand süchtig, der die Leidenschaft dem Fernsehprogramm vorzieht? Kann man süchtig nach Sinn sein? Oder nach Erfahrungen? Nach Lebendigkeit? Verschont mich mit diesem Philistergerede.
Es gibt in der Physiologie der Frau noch ganz andere Pausenlosigkeiten als die beklagte: Bei vielen Naturvölkern wird die Frau nach ihrer Initiation „ihr Blut nicht mehr sehn”. Sondern Kinder kriegen bis zur Menopause. Freuen wir uns der Freiheit.
Freilich, darüber, welche Hemmnisse die Schönheit einer Frau bewirkt, darüber wäre Interessantes zu Tage zu fördern.
Beim nächsten Mal
